Die Berg-Region süd-östlich von Cusco, allgemein bekannt als der "Vilcanota-Knoten", ist das zweitgrösste Gletscher-System Perus. Das Gebiet liegt zwischen den beiden peruanischen „Departamentos“ (Bundesländer) Cusco und Puno, es zählt gut 30 Gipfel mit über 5500 Metern Höhe, mehrere Gletscher-Seen und beherbergt das einzigartige Quelcaya Eisfeld. Diese geologische Formation ist rund 13 km lang und bis zu 4,5 km breit. Weltweit gibt es nur zwei Gletscher-Systeme in den Tropen, das Quelcaya, und ein viel kleineres auf der Insel Java, in Indonesien. Die Bedeutung von Gletschern ist allgemein bekannt, sie sind wichtige Zeugen vergangener Wetterverhältnisse und erlauben das Studium der Klimaveränderung auf der ganzen Welt. Untersuchungen von Mikro-Partikel des Quelcaya Eises, erlaubten die Erstellung einer Wetterkarte der Zentral-Anden über die letzten 10000 Jahre. Die Landschaft ist übersäht mit unzähligen südamerikanischen Camelidaes (Lamas und Alpakas) die dem Hirtenvolk gehören, welches die Gegend seit Jahrhunderten bewohnt. Oft lassen sich auch wilde Vicuñas (die kleinste der vier andinen Kamel-Arten) und verschiedene weitere Wildtiere an einsamen Anden-Seen beobachten, inmitten unberührter Natur, abseits ausgetretener Wanderwege. Die Expedition beginnt mit dem sogenannten "Camino del Apu Ausangate"-Trekking, ähnlich, wie es auf unserer Webseite unter "Trekking Programm" beschrieben ist; mit dem Unterschied, dass wir den Weg andersrum begehen; d.h. wir starten da, wo die beschriebene Wanderung normalerweise endet. Dadurch gewinnen wir beträchtlich mehr Zeit für die Akklimatisierung bezw. für die unerlässliche Anpassung an die Höhe (zwischen 4000 und beinahe 5200 m.ü.M., während der Wanderung), und um uns besser für die Besteigung des Ausangates vorzubereiten. Für mehr Detaills besuchen Sie bitte die folgenden Links auf unserer Web-Seite: "Trekking Programm" und "Die Höchsten Tambos"
1. Tag: Cusco – Huampococha
Interessante Busfahrt entlang dem fruchtbaren "Vilcanota-Tal" nach "Checacupe" und weiter durch das "Pitumarca-Tal", entlang der eindrücklichen "Japura-Schlucht, welche uns nach Congomiri führt (13,000 ft / 3900 m), dem Ausgangspunkt zu unserem „Camino del Apu Ausangate“-Trekking. Nach Ankunft wird ein Grossteil Ihrer persönlichen Ausrüstung auf die wartenden Lamas verteilt. Kontinuierlich steigen wir anschliessend durch das malerische Congomiri-Tal, wo wir Zeugen des weltweit höchstgelegenen Kartoffel-Anbaus werden. Die Landschaft ändert sich radikal, nachdem wir die letzten Häuser hinter uns lassen und den Anta-Pass erreichen (16000 ft. / 4900 m). Hier eröffnet sich dem Betrachter der erste umwerfende Blick auf die Vilcanota-Kette. Wir verbringen die Nacht in der Huampococha Lodge, nahe der gleichnamigen Lagune, in der ganzjährig "Huallatas" (Andengänse) weilen.
2. Tag: Huampococha – Antanapata
Einer der spektakulärsten Abschnitte der Route führt uns mitten in eine "bunte" Gebirgslandschaft mit roten, gelben, grauen und blauen Schattierungen. Dieses Teilstück bietet eine gute Gelegenheit, um die faszinierende Geologie der Anden zu studieren und die einmalige Schönheit der Natur zu bewundern. Es ist gleichzeitig der ideale Ort um nach Gruppen scheuer "Vicuñas" Ausschau zu halten. Diese wilden Tiere mit dem kostbaren Fell werden häufig in dieser abgelegenen und einsamen, vom mächtigen Ausangate dominierten Gegend gesichtet. Übernachtung in der Anantapata Lodge
3. Tag: Anantapata – Machuracay
Die eindrückliche Sicht auf den Gletscher der Südgeseite des "Apu" spornen uns an, während wir in Richtung der roten Sandstein-Formationen des "Nevado del Inca" weiterwandern. Nach einem anstrengenden Aufstieg zum "Palomachayoc-Pass", dem höchsten Punkt unserer Wanderung (16,500 ft. / 5150 m.ü.M.) mit einem unvergleichlichen Panorama, steigen wir hinab zum Machuracay Tambo, der höchstgelegenen Lode der Welt (15,700 ft. / 4800 m), direkt an den Ausläufern des "Ausangate" Masivs.
4. Tag: Machuracay – Verlagerung zum “Campo Alto” Erste Erkundungen an den Ausläufern des mächtigen Berges. Entlang den Moränen gelangen wir in den Sektor der Süd-Rampe und nach einer kurzen Kletter-Partie erreichen wir den Gletscher, was uns erlaubt mit den Eisgeräten vertraut zu werden. Auf ca. 17,700 ft. / 5400 m treffen wir die Entscheidung bez. unseres Basislagers und deponieren unsere Ausrüstung. Am späteren Nachmittag sind wir zurück in der Machuracay Lodge.
5. Tag: Machuracay Heute geniessen wir einen Ruhetag in der Basis-Lodge. Wir haben Zeit, uns für die Besteigung vorzubereiten, die Ausrüstung zu kontrollieren, die Kletter-Route zu studieren und technisches Training zu praktizieren.
Übernachtung in der Machuracay Lodge
6. Tag: Machuracay – "Campo Alto"
Zur frühen Morgenstunde nehmen wir den Weg der uns zurück zum Gletscher führt. Nach Ankunft im „Campo Alto“ (Basislager) und einem stärkenden Picknick, montiert ein Teil der Gruppe das statische Festseil an der Felswand, währed andere Teilnehmer das Nachtlager errichten.
7. Tag: Gipfeltag
Um 3 Uhr in der Früh ist Weckdienst und bei Tagesanbruch machen wir uns an die Arbeit am Festseil. Über diesen Abschnitt gelangen wir in die hohen Schneefelder (mit Schneeschuhen) und erreichen den sogannten "cumbre falsa" (oder „falschen Gipfel“), bevor wir dann später den eigentlichen Gipfel des Ausangates erzwingen (20,945 ft. / 6384 m). Am Nachmittag erkämpfen wir unseren Weg zurück in tiefere Gefielde und entscheiden, ob wir eine weitere Nacht im "Campo Alto", oder in der Machuracay Lodge verbringen wollen.
8. Tag: Machuracay – Chillca Entsprechend unserer Entscheidung des Vortags, kehren wir enweder vom Basislager nach Machuracay zurück und von dort zur Chilca Lodge, oder wir wandern direkt von Machuracay über sanfte Hügel und durch unzählige Alpaka-Herden nach Chilca. Dort können wir nochmals entscheiden, ob wir eine zusätzliche Nacht in der komfortablen Lodge verbringen möchten, oder ob wir sofort nach Cusco zurückfahren wollen.
9. Tag: Chillca Tambo – Cusco
Gemäss der vorangegangenen Entscheidung, erwartet uns gegebenenfalls der Bus nach Cusco.
Der Preis beträgt US$ 1860 pro Person (bei einem Minimum von zwei Teilnehmern)
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