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  1. Wieviele Tage sind für Akklimatisierung erforderlich?
  2. Wie hoch liegen die "Lodges"?
  3. Wie wirkt sich die Höhe aus?
  4. Wie schwierig ist das Trekking?
  5. Wie lange sind die Tagesetapen?
  6. Muss ich mein Gepäck selbst tragen?
  7. Gibt es unterwegs Sicherheits-Vorkehrungen?
  8. Wandern wir auf einem Inka-Pfad?
  9. Wie ist das Klima in der "Vilcanota Kordillere"?
  10. Wie sind die Temperaturen unterwegs?
  11. Wie umwelt-verträglich sind die "Andean Lodges"?
  12. Wie sozial-verträglich ist der "Camino del Apu Auzangate"?
  1. Vor der Wanderung sollten Sie mindestens 3 bis 4 Tage auf einer angemessenen Höhe verbringen. Cusco und sein Umgebung, das "Heilige Tal" (Urubamba) und Machu Picchu sind ideale Orte für die Akklimatisierung. Auf Wunsch können wir Ihnen einige Alternativen vorschlagen und bei der Planung behilflich sein (bitte beachten Sie unser etsprechendes "Akklimatisierungs-Programm").
  2. Der höchste Punkt der Wanderung erreichen wir am 3. Tag auf dem Palomachayoc-Pass, auf ungefähr 5.100 m. Das (weltweit) höchste Hotel, das Machuracay Tambo, liegt rund 4.800 m.ü.M.
  3. Es ist schwierig vorauszusagen, wie die Höhe Sie beeinflussen wird. Die Reaktionen sind sehr individuell und unabhängig von Alter und körperlicher Verfassung. Auf über 3.000 m zeigen sich die folgenden Symptome sehr häufig: leichte Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Schlafstörungen etc. Wenn Sie nach Ankunft in Cusco (3.400 m) ein paar einfache Regeln befolgen, können die anfänglichen Probleme merklich verringert werden (ruhen oder schlafen, langsam gehen, leicht essen, viel Wasser und Koka-Tee trinken, Alkohol und Tabak aussetzen etc.).
    Vor der Abreise raten wir Ihnen, sich über Hochgebirgs-Medizin zu informiern und eventuell eines der gängigen Produkte (wie z.B. „Diamox“) zu kaufen. Bei Unsicherheit sollten Sie sich von einem Arzt beraten lassen.
  4. Der "Camino del Apu Auzangate" ist ein anspruchsvolles Hochgebirgs-Trekking, abseits der bekannten Touristen-Routen; folglich sollten sie gesund und bei guter körperlicher Verfassung sein. Eventuelle Schwierigkeiten beziehen sich meistens auf die beachtliche Höhe, von 4.300 m. - zu Beginn der Wanderung - bis 5.100 m auf dem höchsten Pass. Zwischendurch gibt es täglich immer wieder beträchtliche Höhenunterschiede.
  5. Die Tagesetapen auf dieser spezifischen Route varieren von ca. 10 bis 16 km pro Tag. Nach der Ankunft aus Cusco am ersten Tag, ist es nur eine kurze, einfache Wanderung von ungefähr 3 km bis zur "Chillca Lodge".
  6. Auf der Wanderung benötigen die Teilnehmer höchstens einen kleinen Rucksack für Kamera, Wasserflasche, Regenschutz und/oder  warme Kleider für einen eventuellen Klimawechsel, sowie persönliche Utensilien die unterwegs dienlich sein können. Das Haupgepäck (in von uns zur Verfügung gestellten "Seesäcken") wird jeweils von Pferden und Lamas zur nächsten Lodge getragen.
  7. Der "Camino del Apu Auzangate" ist bemüht, seinen Kunden ein unvergessliches Erlebnis zu bieten, und legt dabei viel Wert auf Sicherheit. Das Personal in unseren "Tambos" und auf dem Trekking ist untereinander mit Funk verbunden und im steten Kontakt mit dem Büro in Cusco. Wir verfügen jederzeit über Sauerstoff und eine Notfall-Ausrüstung. Neben den Lama-Karawanen, welche unser Gepäck und die Ausrüstung befördern, werden unsere Gruppen von Pferden begleitet, gegebenenfalls für Teilnehmer mit etwas Mühe, oder einfach mit Lust am Reiten.. 
  8. Lange vor den Inkas wurden die Routen um den "Auzangate" und in der "Vilcanota Kordillere" von lokalen Völkern begangen, aber es gibt dort keine sorgfältig gebaute "Inka-Strassen" wie vielerorts in Peru. Seit Urzeiten jedoch bestehen in diesem Teil des Landes wichtige Handelswege zwischen Landwirtschafts-Zentren und Hirten-Gemeinschaften. Wie auch immer, der "Camino del Apu Auzangate" ist bei weitem keines der überlaufenen und überregulierten Trekkings der Region Cusco
  9. Es gibt nur zwei ausgeprägte Jahreszeiten in diesen Breitengraden: eine trockene und eine nasse, mit viel Regen (und Schnees auf großer Höhe), die ungefähr von November bis März dauert. Wir operieren normalerweise nur von Anfang April bis Ende Oktober, wenn gute Chancen für ausgezeichnetes Wetter bestehen. Gelegentlich Regenschauer können jederzeit das ganze Jahr über auftreten.
  10. Das Jahr hindurch ändern die Tages-Temperaturen in den Anden sehr wenig, aber es kann beträchtliche Unterschiede zwischen Tag und Nacht geben. Die Temperaturen in der Trockenzeit (dem peruanischen Winter) fallen in der Nacht häufig unter den Gefrierpunkt, während es tagsüber durchaus ziemlich warm und angenehm sein kann. Die Nächte sind allgemein sehr lang und kalt in diesen Breitengraden, was dem Aufenthalt in unseren warmen und gemütlichen "Tambos" zusätzlichen Reiz verleiht.
  11. Von Anbeginn der Planung war es unser Bestreben, die Auswirkungen auf die Umwelt auf ein Minimum zu beschränken, indem wir alternative und ökologische Technologien berücksichtigten. Biologisch abbaubare Reinigungsmittel werden in den Badezimmern und in den Küchen benutzt, und alle Fäkalien werden in sogenannten "Bio-Digestoren" verarbeitet (welche als Nebenprodukt einen ausgezeichneten Dünger liefern). Diese anaerobischen Kammern (Tanks) könnten später einmal benutzt werden um Bio-Gas (Methan) zu produzieren.   Der gesamte organische Abfall wird in der Siedlung von "Chillca" gesammelt und zu Kompost verarbeitet. Der nicht-organische Müll wird nach Cusco zurückgebracht und in der dortigen Verwertungsanlage entsorgt. Indem wir den Einheimischen die Werte ihrer Umgebung bewusst machen, helfen wir ihnen, die biologische Vielfalt zu schützen und zu konservieren. Z.B. werden mehrheitlich Llamas als Lasttiere eingesetzt, um traditionelle Transport-Methoden zu stützen und mehr Arbeitsstellen zu schaffen.
  12. Der "Camino del Apu Auzangate" begann als eine sozial motivierte Institution, und ist vermutlich eines der wenigen komerziellen Projekte in Lateinmerika, welches direkt die ländliche Bevölkerung als gleichwertige Partner in ein Tourismus-Unternehmen miteinbezieht. Die Gemeinde "Chillca" besitzt dank Arbeitsleistung, Grundstücksbewertung und Direktinvestition beinahe ein Fünftel der Anteile der Firma. Die anfallenden Profite werden von der Gemeinschaft dazu verwendet, um die Ausbildung der Jugend zu fördern und allgemein die harten Lebensbedingungen zu verbessern.
    Unser Projekt hat bislang 24 vollamtliche und 30 oder mehr Teilzeit-Stellen geschaffen. Ausserdem beschert es der Region einen neuen Markt für Alpaka-Fleisch und Woll-Produkte, sowie für traditionelle, handgewobene Stoffe, angefertigt von den geschickten Weberinnen aus „Chillca“ und „Osefina“.              Die direkten Jobs erwirtschaften das erste Jahr ca. 60.000 Dollar in Gehältern. Innerhalb von fünf Jahren sollten sämtliche professionelle Dienstleistungen von den beiden Partner-Gemeinden erbracht werden.

Andean Lodges

 

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